Das könnte Sie interessieren … (X)

Ich treibe mich fast täglich in den Weiten des Internets herum. Dabei stoße ich gelegentlich auf Artikel, die thematisch zu diesem Blog passen oder mich schlicht und einfach interessieren.

Und bevor ich diese ganzen Seiten nun abschreibe und gegen jedes Urheberrecht verstoße, verweise ich Sie lieber in einer kurzen Zusammenfassung auf diese Artikel. Die Autoren werden es mir hoffentlich danken, dass ich Sie auf deren Seite führe. Entscheiden Sie selbst, was Sie davon lesen möchten.

Die Preise für E-Books unterscheiden sich in einzelnen EU-Staaten erheblich. Dabei schneidet Deutschland gar nicht mal so schlecht ab. Interessant. http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2012/05/07/unterschiedliche-schwellen.htm?no_cache=1&cHash=480014120c3b9d2ade413f0dfa978f90

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Cid Jonas Gutenrath „110: Ein Bulle hört zu“ (****)

Nach einigen Krimis und Thrillern war es mal wieder Zeit für ein Sachbuch. Fernab von blutrünstigen Tatorten, wimmernden Opfern und ermittelnden Kommissaren.

Und wo bin ich gelandet? Bei einem Sachbuch über die Berliner Polizei.

Aber es hat sich gelohnt. Geschichte reiht sich an Geschichte und in allen schimmern die Schicksale einzelner Menschen dieser riesigen Stadt durch.

Cid Jonas Gutenrath, 1966 geboren, erlebte eine wilde Kindheit. Wie er im Buch schildert, wuchs er im Hamburger Rotlichtmilieu auf. Sein Leben war geprägt von Kinderheimen, Jugendarrestanstalten, intensivem Karate-Training und der Hamburger Türsteherszene. Nach dem Dienst in Sondereinheiten von Bundesmarine und Bundesgrenzschutz führte ihn sein Weg nach Berlin, wo er als Streifenpolizist in sozialen Brennpunkten der Stadt tätig war. Knapp zehn Jahre lang nahm er in der Einsatzleitzentrale der Berliner Polizei Notrufe entgegen.

Er lebt mit seiner Frau und den drei Kindern vor den Toren Berlins.

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Das könnte Sie interessieren … (IX)

Ich treibe mich fast täglich in den Weiten des Internets herum. Dabei stoße ich gelegentlich auf Artikel, die thematisch zu diesem Blog passen oder mich schlicht und einfach interessieren.

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Auf der Internetseite von Amazon rezensieren Hunderte von Lesern Literatur. Mal mehr, mal weniger gelungen. Einer, der mal ganz oben war, berichtet über die Schattenseiten des Kritisierens. Zum Teil erschreckend. Zumal ich mich ja auch selbst auf Amazon tummele. http://www.fr-online.de/medien/buchkritik-auf-amazon-drohbriefe-gegen-rezensenten,1473342,14942374,view,asFirstTeaser.html

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Arno Strobel „Das Skript“ (***)

Es war mal wieder Zeit für einen Thriller. Und wenn mir danach ist, gehe ich die aktuelle Bestsellerliste durch, zumindest wenn ich von Freunden und Bekannten keine anderen Empfehlungen bekomme. Und wer steht da drauf? Arno Strobel. Der Klappentext klingt für jeden Autor erst einmal interessant und so sollte es nun „Das Skript“ werden.

Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, merkte erst spät, dass er ein Faible für den IT-Bereich hat. Er vertiefte sich in die IT- und Netzwerktechnik  und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg.

Mit dem Schreiben begann er im Alter von fast vierzig Jahren. Veröffentlichten Kurzgeschichten in Internetforen folgten diverse Absagen für seinen ersten Roman. Also gründete er einen eigenen Verlag und vertrieb das Buch eben selbst. Und nach ersten Erfolgen meldeten sich die Verlage.

Arno Strobel lebt mit seiner Frau und drei Kindern in der Nähe von Trier. Er liest gern, läuft regelmäßig seine 10 Kilometer und versucht, seine Familie nicht zu kurz kommen zu lassen.

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Andreas Gruber „Schwarze Dame“ (***,*)

Bei mittlerweile acht Büchern und durchweg guten bis begeisterten Lesermeinungen habe ich beschlossen, ein Buch von Andreas Gruber zu lesen. Mir war gerade nach Krimi, nach ein wenig Mystik und ein bisschen Geschichte. Ich wurde nicht enttäuscht.

Andreas Gruber, geb. 1968, ist Österreicher und lebt mit seiner Familie und vier Katzen in Niederösterreich. Er arbeitet halbtags im Büro eines Pharmakonzerns und hat sich auch durch diverse Stipendien dem Schreiben angenähert. Er hat mit seinen Romanen und Kurzgeschichten inzwischen einige Preise eingeheimst.

Er sammelt u.a. Bücher, Comics und Heavy-Metal-CD´s. Beim Schreiben verfolgt er meist einen genauen Plan, legt wert auf ausführliche Exposés und die Entwicklung seiner Figuren.

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Das könnte Sie interessieren … (VIII)

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Zugegeben, der E-Book-Markt in Deutschland steckt noch in seinen Kinderschuhen. Aber die Marktanteile nehmen zu. Jeder vierte Buchleser hat sich zumindest schon mal an einem E-Book versucht. Weiter so. http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106155772/Schon-jeder-vierte-Buchleser-nutzt-E-Books.html

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Fred Vargas „Die Nacht des Zorns“ (****,*)

Fred Vargas polarisiert. Die Romane rund um Kommissar Adamsberg sind keine gewöhnlichen Kriminalromane. Keine forensischen Beweise, keine Pathologie, keine wilden Verfolgungsjagden oder Schießereien. Einfach ein Kommissar, der ermittelt und sich dabei treiben lässt.

Fred Vargas´ Bücher sind nicht jedermanns Sache. Einfach mal Reinlesen funktioniert bei dieser Autorin nicht. Sie sollten sich schon einen ganzen Roman gönnen. Nur dann kann sich das Ungewöhnliche ihrer Bücher entfalten.

Fred Vargas ist ein Künstlername. Die 1957 geborene Autorin wuchs in einem sehr kunstbetonten Haushalt auf. Der Vater war Kulturjournalist. Ihre Zwillingsschwester konnte sich dem wohl ebenso nicht entziehen und wurde Malerin.

Von Hause aus ist Fred Vargas Archäologin und Historikerin. Seit Mitte der Neunziger Jahre veröffentlicht sie Romane und Erzählungen, wobei sie die Romane um den eigenwilligen, wolkenschaufelnden Kommissar Adamsberg berühmt gemacht haben. Fred Vargas lebt heute mit ihrem Sohn in Paris.

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Ein 150-Dollar-Tablet möchte Amazons Kindle Konkurrent machen. Mitte des Jahres werden wir hier mehr wissen. http://ebook-fieber.de/tablets/gerucht-google-bringt-150-dollar-nexus-tablet-als-kindle-fire-killer/

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Holms Woche vom 26.03. – 01.04.2012

“Bereit?”, fragte Schröder.

“Bereit”, sagte Holm und zog sich den Reißverschluss seiner Strickjacke zu. Am letzten Wochenende konnte er noch im T-Shirt spazieren gehen und nun war das kurze Frühlingsintermezzo schon wieder passé. Aber es gab ja einen Lichtstreif am Horizont. “Leg los”, sagte Holm und nicht Schröder aufmunternd zu.

Schröder: “Zum Wochenstart diese Meldung: In Österreich hat sich ein Mann vor seinem Termin beim Amtsarzt den Fuß mit einer Kreissäge abgesägt. Ohne Betäubung. Der Arzt sollte seine Arbeitsfähigkeit überprüfen.”

Holm: “Als Simulant, kann ihn der Arzt nun nicht mehr bezeichnen. Ist wohl eher die Frage, ob ein Allgemeinmediziner hier der richtige Ansprechpartner ist. Ich plädiere für einen Psychologen.”

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Susanna Clarke „Jonathan Strange & Mr. Norrell“ (****)

Bücher mit über 1000 Seiten sind ja eine Welt für sich. Wer sich darauf einlässt weiß, dass er Tage daran lesen wird und kann sich nie sicher sein, ob es sich lohnt.

Bücher über Zauberei gibt es einige, aber dieser Roman von Susanna Clarke bietet doch Ungewohntes. Es ist eine Mischung aus historischem Roman, einer fiktiven Geschichte der Zauberei und eines Mystery-Thrillers. Es fällt nicht leicht, dieses Werk in eine Schublade zu stecken. Auch die Leser sind in ihren Kritiken sehr unterschiedlicher Meinung. Und das ist ja meist ein gutes Zeichen.

Susanna Clarke, 1959 in Nottingham geboren, genoss eine sehr religiöse Erziehung. Nach ihrem Studium in Oxford lebte sie in Italien und Spanien. Sie arbeitete einige Zeit als Kochbuchlektorin und veröffentlichte in dieser Zeit erste Kurzgeschichten. Bisher sind zwei Romane von ihr erschienen, der letzte im Jahr 2006. Susanna Clarke lebt mit ihrem Lebensgefährten heute in Cambridge.

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